Stine Michel und die Lieder des Liebesgöttin
Während den letzten 10 Jahren hat die dänische Sängerin Stine Michel (geb.1973) eine gute handvoll CDs herausgegeben, einen Danish Music Award gewonnen, und überall in Dänemark hunderte von Konzerte für Kinder und Erwachsene absolviert. Stine Michel schreibt ihre eigene Texte und Melodien, und sie erzählt, spielt, tanzt und singt ihre Abenteuer und Alltagsgeschichten auf bewegender weise und mit einbeziehung des Publikums. Beim planen und durchführung von ihre Konzerte lässt sich Stine von ein tüchtiges Team von Musiker helfen, Musiker die Instrumente wie Nyckelharpfe, akkustischer Gitarre, Bas und Schlagzeug spielen. Geplant ist jetzt ein jahrelanger Tournee durch Dänemark und ganz Skandinavien mit „Frejas Lieder“, eine Reihe von Lieder und Geschichten über die nordische Liebesgöttin Freja, in gegenwärtigen Rahmen umsetzt. Die ganze Geschichte fängt aber vor vielen Jahren an, mit ein junges Mädchen und ihr rotes Pferd.
Das Mädchen auf das rote Pferd
Stines Vater ist Musiker und Lehrer in eine Musikschule, er spielte oft seine klassische Gitarre um sie zum schlafen zu bringen. Er ist sehr musikalisch interessiert, schreibt seine eigene Musik, darunter auch eine Menge Kinderlieder. Stine begleitet ihm zu Chortreffen, und zur Volkstanzveranstaltungen für Kinder, und als der Vater später Leiter der Musikschule wird, zieht er Stine in immer mehr Aspekte der Musik mit hinein, teoretisch mit Höhrlehre, und praktisch mit Bigbands und andere sachen.
„Ich wohnte mit meine Famile auf einen Bauernhof, mit viele Pflegekinder und mit meine alte Oma, und wenn es zu viel Krach und Chaos um mich gab, hatte ich ein rotes Pferd worauf ich in den Wäldern, entlang den Flüsschen oder auf den Pfaden im Moorlandschaft meiner Kindheit stundenlang wegreiten konnte. Hier in die Natur habe ich sehr viel Zeit verbracht, Sie war für mich den Freiraum den jeder Mensch benötigt, hier haben die Vögel gesungen...eine völlig andere Musik als die Fusionsmusik die mein Vater immer angehört hat. Niemand kontrollierte meine ausflüge in die Natur, sie dauerten oft 3-4 Stunden ohne das man von Handys und sonnstiges gestört wurde, und keiner verlangte Rechenschaft von mir wenn ich und mein Pferd endlich nach Hause kam....und das hat meine Fantasie angekürbelt. Es war für mich wie die Eintritt in ein „Schaffensraum“ die Natur und ihre ständige umwandlung zu beobachten. Hier wurde ein Vogelnest langsam aufgebaut, da ist ein Pflaumenbaum in Blüte gesprungen! Ich lag oft unter einen Baum und hat vom vollen Herzen gesungen, weil mein pferd sich in der nähe ausgeruht hat, oder sich auf Futtersuche begeben hat, und diese Erlebnisse und Erinnerungen vom Wald oder Moor hat mich später für meine platten für Kinder und Erwachsene inspiriert.“
Stine verlässt den Familienhof um ihre eigene Musikalische Beine zu suchen, eine Reise die sie unter anderem nach Berkley in Boston, auf die amerikanische Ostküste führt. Hier trifft sie die Kulturen aus aller Welt, lernt sich neue musikalische werkzeuge zu meistern, und entdeckt die Freude am komponieren. Wieder zurück in Dänemark studiert sie im Institut für Musikwissenschaft, wo sie wieder Leute aus alle verschiedenen Sparten der Musik trifft. Später studiert sie Musik & Bewegung an der Hochschule für Rhytmische Musik, wo sie sich intensiv mit Jazz, Gospel, cubanische- und brasilianische Musik und Tanz beschäftigt. Während ein Studienauffenthalt auf Cuba erlebt sie die tiefe Integration von Gesang, Erzähltraditionen und Tanz im cubanischen Kultur.
Der Gesang, der Tanz und die Erzählung
„Im vierten Studienjahr an der Musikhochschule war einer meine Lehrerinnen die swedische Sängerin Marie Bergman, wir haben uns über meine Ziele unterhalten, und als sie hörte das ich meine eigene Identität, mein eigener Sound und meine eigene dänische Wurzel suchte, hat sie mich eine neue Schule empfolen: Vestjyllands Højskole, eine Hochschule für ritueller Tanz und Erzählung im westen dänemarks. Ich habe mich einschreiben lassen, und diese Schule war für mich ein überwältigendes Erlebnis. Hier ging es um die Grundseele Europas, es war ein Schmeltztiegel von Musik, Tanz und Erzählung. Ich war wie gelähmt, vieles habe ich nicht gleich verstanden weil es in ein so „Mythischer“ Sprache absolviert wurde, aber ich habe tief in mein Körper verspürt: Hier ist der wirkliche Schlüssel, dies ist was ich machen will!“ Ich habe die zweijahrige ausbildung absolviert, und parallel damit auch meine Ausbildung an der Musikhochschule fertig gemacht. Hier fing alles wirklich an, hier sind die Funken förmlich durch die Luft geflogen“.
Nach dieses Erfolgserlebnis vertieft sich Stine Michel in ihre eigene Wurzel, unter anderem durch Gespräche mit ihre alte Oma, mit die sie ihre Kindheit verbrachte. Zusammen tauchen sie in die dramatische familiegeschichte hinein, mit einen deutsch-jüdischen grossvater, der nach Schweden flüchten musste, und diese geschichte verwendet sie mit erfolg als Abschlussprojekt in ihrer Ausbildung in Ritueller Tanz und Erzählung.
Die Lieder von Freja
Die Ausbildung in Vestjyllands Højskole, und das Erlebnis das sie ihre eigene Familiengeschichte als Basis verwenden kann wird ein Umdrehungspunkt in die musikalische Entwicklung von Stine Michel, Sie vereint der Tanz, das Lied und die Erzähltechnik in ein Gesamtausdruck, der mit seinen verankerung im dänischen Kultur und Tradition einzigartig ist. Diese Technik verwendet sie auch heute, wenn sie die Geschichten von die nordische Liebesgöttin Freja erzählt, in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen von heute umgepflantzt.
„In meine Sammlung von texte die ich “Die Lieder von Freja“ genannt habe, stelle ich mich vor, das unsere nordische Liebesgöttin Freja die Erde besucht - wie es ja die Götter ab und zu tun – und das sie sich in Vanløse niederlässt, ein Vorort von Kopenhagen. Hier öffnet sie ihr Laden: „Frejas Verlockungen“. Sie ist ja verdammt fruchtbar, so sie zeugt ein Kind nach dem anderen, alle mit verschiedene Väter, und alle werden empört. Sie ist aber immer noch eine Göttin, und ein Vorbild für viele Männer wie Frauen, obwohl sie sich ihre Feinde machen. Sie kann die Leute im guten wie im bösen manipulieren, genau wie wir sie aus die nordische Mythologie kennt. Wenn eine Frau wie Freja als Verführerin auftritt ist sie ja nicht nur verlockend, sie wird auch als gefährlich erlebt! In meine Arbeit mit „Frejas Lieder“ baue ich auf eigene Erfahrungen mit die Liebe, mit Kindergeburten, mit ein langes Leben mit einen Mann, mit der Verlust von liebe Freunde, und nicht zu mindest die erotische und sexuelle seite vom Leben, die auch eine wichtige Rolle in Frejas Lieder haben, nachdem sie ja immerhin unsere nordische Göttin der Liebe ist.
Ich habe jetzt einen Alter erreicht wo ich zeit Jahren in ein festes Verhältniss lebe, wo ich Kinder geboren habe, und wo die Liebe, in alle ihre Aspekte eine zentrale Rolle spielt: sei es im Trauer, sei es in die Verliebtheit, in die ganz grosse Liebe, oder in die Liebe meine Kinder gegenüber.
Die Liebe bedeutet immer mehr in mein Leben, und da war sie plötzlich eines tages: FREJA, sie hat eine Stimme gesucht...und ich habe gedacht: Diese Chance muss du greiffen!“
In der nahen Zukunft können wir Stine Michel mit ihre Lieder, Tänze und Erzählungen über Freja, im ganz Skandinavien erleben. Vorgeführt auf eine aus dänish, schwedish und norwegisch gemischter sprache, die alle Skandinavier verstehen, begleitet von nordische Musiker die mehr oder weniger traditionelle nordische Instrumenten spielen!.....alles hat aber wirklich vor vielen Jahren angefangen, als ein junges Mädchen auf ihr rotes Pferd zur Wald geritten ist...!
Ûbersetzung: John Høyer Nielsen
Links:
Stine Michel: www.stinemichel.dk
Stine Michel: www.myspace.com/stinemichel
Danish Roots: www.danishroots.eu
Vestjyllands Højskole: www.vestjyllandshojskole.dk




