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Bjarke Kolerus träumte schon immer davon eine Rock’n’Roll Band zu gründen, mit seine Klarinette im Vordergrund, und auf seiner Suche nach musikalische Inspirationsquellen stolpert er über eine CD mit für ihn höchst interessante Musik. Die CD ist “Rythm + Jews” mit die Band Klezmatics aus New York.


Die Klezmer-musik hat ihren Ursprung in die traditionelle jüdische Musik aus Osteuropa in der Vorkriegszeit: “Auf die CD Rythm + Jews versetzt Klezmatics die alte traditionelle Musik in neue Rahmen…” erzählt Bjarke Kolerus, “Als ich auf die CD aufmerksam wurde, wohnte ich in ein kleines Zimmer in Sønderho auf Fanø. Meine Nachbarin, eine junge Frau, arbeitete Spätschichten  in der Kneipe, und hat lange geschlafen. Ich habe mich deshalb in ein ultrakleines Servicezimmer am fernen Ende der Flur eingeschlossen, die Tür mit eine Matratze gedämpft , und hier habe ich meine Klarinette gespielt, Rythm + Jews genau abgehört, und dann auf die Jagd gengangen nach die Vorlagen von Klezmatics, also die Aufnahmen vom Anfang des 20. Jahrhundert, mit  jüdische einwanderer in USA aus Osteuropa.”


KLEZMOFOBIAS ERSTE CD-KONTRAKT

 

2004 ist Bjarke Kolerus nach Kopenhagen umgezogen, er hat seine Ausbildung an der Carl Nielsen Hochschule für Musik auf Fünen absolviert (Folk-Linie), und seine Studien über die jüdische Musik führt zur Gründung von Klezmofobia. Das Ziel ist die alte traditionelle jüdische Musik mit alle mögliche verschiedene musikalische Genres zu befruchten, die man in Grossstädte wie New York, Berlin oder Kopenhagen erleben kann, kurz; Eine Grossstadt-hybride des 21. Jahrhundert, eng mit die alte traditionen aus Osteuropa verknüpft.

Klezmofobia die damals noch eine rein instrumentale Gruppe war besteht aus Musiker die früher alles mögliches gespielt haben, von Latin über Funk, Surf und Rock’n’Roll bis hin zur Klassik. Die Instrumente waren Klarinette, Trompete/Flügelhorn, E-Gitarre, Basbalalaika und Schlagzeug, und die Musiker markieren sich vorerst auf der Kopenhagener Untergrundszene.

 

Als Klezmofobia immer noch mit anfangsschwierichkeiten kämpfen geschiet aber was spannendes. Die Nordische Niedrichpreis-kette “TIGER” beschliesst sich CD’s in ihr Sortiment aufzunehmen, nach ein ganz neues, und vorher nie ausprobiertes Konzept.

Tiger fordert alle dänische Bands auf Demos einzuschicken, mehrere hunderte Bands bewerben sich, und Klezmofobia wird als einer von nur vier Bands für das Projekt ausgewählt.  Das angebot lautet: Klezmofobia kann eine CD auf das neue Label Tiger Records herausgeben. Sie müssen einen fertigen Masteraufnahme einreichen, Tiger Records ubernimmt dann Layout und Herstellung, Vermarktung und Verkauf der CD’s.

Neu dabei ist das die CDs für unter 3 Euro verkauft wird, Klezmofobia erhält dann ungefähr 60 cent pro verkaufte CD….ist das eine gute Idee…oder reine Abzocke? Die Band hat ihre Zweifel:

 

“Klar, wir haben uns genau durchdacht ob dies uns als Band devaluieren würde.

Ob  wire, umgeben von billige Bleistiften und Teekannen, unsere volle “Street-credit” verlieren würde. Wie waren die andere superbillige Produkten im Laden hergestellt worden? Wir dachten ist dies die entgültige McDonaldisierung von unsere Musik, und was ist das eigentlich für eine Firma? Wir hatten unsere bedenken, und hat den Kontrakt genau mit unsere Musiker  Gewerbshaftsbund studiert”

 

Klezmofobia leitet eine Zusammenarbeit mit die Kopenhagener Sängerin Channe Nussbaum ein. Sie wird gebeten die CD zu produzieren, und auch ein par Lieder für das Projekt aufzubringen. Channe ist überall in Skandinavien als “Die dänische Klezmer Königin” bekannt, sie bekommt nur zwei Probetage mit die Band und ihre Skizzenartige Entwürfe: “Ich habe dies gleich als supergeil empfunden, die Band hatte diese wilde jugendliche Punkenergie die ich so sehr mag…” erzählt Channe.

“…aber sie ergänzte diese Energie mit die Fähigkeit introvers, still und einfühlsam zu sein, und diese Aspekte entwickeln wir weiter”  Das CD Kontrakt Angebot wird durchdiskutiert, enige  der Bandmitglieder wollen lieber eine Weile warten, vor die ausgabe von ein eigentliches Debut-Album, andere sieht das angebot als die ganz grosse Chance.

Die Band beginnt aber ihr Material für das Album einzuspielen, in die Hoffnung das sie sich dadurch weiterentwickeln und auf die dänische Musik-Szene markieren kann.

 

KLEZMOFOBIA UND DIE ZUKUNFT

 

Die Debut-CD “Tanz!” von Klezmofobia wird kurz vor Weihnachten 2006 von Tiger Records, überall in Dänemark und Skandinavien auf dem Markt gebracht, und es wird ein absolutter Verkaufserfolg. Bis heute ist “Tanz!” in mehr als 20.000 Exemplare verkauft worden, das löst in Dänemark eine “Goldene Platte” aus, uns ausser mehr wurde “Tanz!” ende 2007, mit den Titel “Danish World Music Album of the Year” ausgezeichnet.

Dieses Projekt hat die Bandmitglieder sehr gut zusammen geschüttelt, und die Sängerin Channe Nussbaum ist jetzt permanentes Mitglied von Klezmofobia, die da durch ihr instrumentales Repertoir mit Lieder auf jiddisch und englisch erweitert haben.

 

“Die CD “Tanz!” hat uns ausserhalb Kopenhagen bekannt gemacht” erzählt Bjarke Kolerus: “Wir hätte nie so viele Cds verkaufen können ohne das neue Konzept von Tiger Records, aber eine gute CD zu produzieren ist ja nur ein kleiner Teil von die Arbeit. Wir müssen die ganze Zeit weiter Arbeiten, und unsere künstlerische entwicklung weiter treiben, und das fordert Kraft und Einsatz. Die CD hat uns aber einen Plattform geschaffen, sie hat einen Preis ausgelöst, und das ist unbedingt ein Vorteil demAuslandsmarkt gegenüber.

In Dänemark ist die Jobkonkurrenz sehr hart, und obwohl es unser Traum ist, wird es noch eine Weile dauern bevor wir die ganze dänische Provinz erobret haben. Also schauen wir über die dänische Grenzen hindus, und Spielen jetzt offt im Ausland”

 

Bjarke Kolerus und Channe Nussbaum aus Kopenhagen, und ihr Band Klezmofobia hat die Ausforderung aufgenommen, und sieht jetzt die ganze Welt als ihr potentielle Markt. Klezmofobia hat eine neue CD herausgegeben: “Ganze Velt”, mit neue Kompositionen von die Bandmitglieder, aber immer noch mit die unverkennbare “Grossstadt Klezmer Sound”. Auch die Sängerin Channe Nussbaum hat mit neues Material beigetragen, und die Band hat mit sie im Vordergrund ihr Konzept feingeschliffen, und auf Spielorten, Festivals, Rundfunk und TV präsentiert, in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finland, Estland, Deutschland, Östereich und Mexico.

Channe Nussbaum: ”Wir hören oft nach unsere Konzerte im Ausland, in Deutschland zum Beispiel, das die Vielseitigkeit und Variation in unser Bühnenauftritt besonders geliebt ist, es geschieht immer was neues! Unsere Musik streckt sich von “Ost-Pop” ähnliche Lieder, über traditionelle jiddische Baladen, Reihentänze mit das Publikum bis hin zu “Balkan Party” auf vollen Touren. Es ist supergejl in den deutschen Universitätsstädten  für Russische oder Osteuropäische Dissidenten, und junge Dautsche mit Punk-attituden spielen zu dürfen, und dann am nächsten Tag in die Berge faren, um dann in die örtliche Synagoge mit Jung und alt Spielen und Tanzen zu kunnen.

Diese Umstellungsbereitschaft ist für uns sehr wichtig, und wir meistert sie besser als die meisten…das wollen wir gerne die Gelegenheit haben, die Rest der Welt zu zeigen”.


Übersetzung: John Høyer Nielsen

Klezmofobia ist:

Channe Nussbaum (Gesang)

Bjarke Kolerus (Klarinetten), Ole Reimer (Trompete/Flügelhorn), Andreas Ugorskij (Gitarren), Jesper Lund (Bas-Balalaika), Jonatan Nussbaum Aisen (Schlagzeug)

 

Links:

Klezmofobia:  www.klezmofobia.dk , www.myspace.com/klezmofobia

Danish Roots: www.danishroots.eu

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